Erfolgreiches IDM Finale

Sieg und Podestplätze für die Freudenberg-Piloten in Hockenheim

Hockenheim, Deutschland. Es ist schon fast Tradition, dass die deutsche Zweiradszene die Saison in Hockenheim abschließt. Wie in den letzten Jahren fanden sich die Teams und Piloten der Superbike IDM am vergangenen Wochenende auf der Rennstrecke in Baden-Württemberg ein. Wie schon zum Saisonauftakt der IDM in der Lausitz waren auch die jungen Wilden aus dem ADAC Northern Europe Cup (NEC) auf ihren Moto3™-Maschinen vor Ort und stellten mit den Piloten der IDM ein sehr attraktives Programm für jeden Zweiradfan.

Freie Trainings/ Qualifying. Für beide Fahrer aus dem Team Freudenberg – Tim Georgi und Luca Grünwald – ging es am Freitag erstmals auf die Strecke um Ihre Bikes auf die Bedingungen der Strecke anzupassen. Beide Crews hatte jede Menge zu tun um die Abstimmungen zu finden. Bei Luca gelang dies etwas schneller. Er konnte recht früh bereits gute Zeit fahren und fand eine gute Rennpace, wobei Team und Fahrer noch nicht zu 100% zufrieden waren und sogar im WarmUp nochmals am Setup einige Dinge versuchten um für das Rennen so gut es geht aufgestellt zu sein. Am Ende qualifizierte sich der 21-jährige Yamaha-Pilot mit einem 5. Platz in der Superstock 1000 Klasse. Eine gute Ausgangssituation!

Tim Georgi ging es entgegen nicht so leicht von der Hand. Der KTM-Pilot der bei den letzten Rennen im NEC stets das Feld dominierte, kam nicht auf die Zeiten, die er sich gewünscht hatte. Dennoch kämpfte er weiter und konnte sich am Ende des zweiten Qualifyings mit einem versöhnlichen Startplatz 2 belohnen. Es sollte der Wendepunkt seines Wochenendes sein.

Rennen ADAC Northern Europe Cup. Zur Primetime ging es für die jungen Moto3™-Wilden dann auf die Strecke. 13:45Uhr ging die Ampel auf Grün und das Feld des vom ADAC ausgetragenen Cups ging auf die 16 Runden lange Hatz. Georgi kam direkt gut aus den Startlöchern und war direkt in Führung. Die Pace vom KTM-Piloten war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich schneller als die der Verfolger. Am Ende konnte er einen erneut souveränen Sieg einfahren. Mit 27 Sekunden Vorsprung ging er als erster über die Ziellinie und konnte mit einer 1:34.5 die absolut schnellste Rennrunde drehen. Dabei ist zu erwähnen, dass er mit dieser Runde über eine Sekunde schneller war als die zweitschnellste Rennrunde der Konkurrenz. Beeindruckend!

Rennen IDM Superbike. Die beiden letzten Rennen der IDM Superstock 1000 verliefen auch für Luca Grünwald ähnlich zufriedenstellend, wie für seinen Teamkollegen im NEC. Der Vizemeister kam in beiden Rennen gut von Startplatz 5 ins Rennen und konnte sich direkt in den Kampf um die Podiumsplätze seiner Klasse einreihen und sich anschließend auch durchsetzen. Grünwald quetschte alles aus seiner Yamaha heraus um am Ende in beiden Rennen auf Platz 2 diese fantastische Saison abzuschließen. Am Ende stehen 245 Meisterschaftspunkte, 5 Siege und 11 Podestplätze auf dem Konto des Freudenberg-Piloten. Auch für das Team, dass erst seine zweite Saison in dieser Klasse bestreitet, ist dies eine sehr gute Steigerung und eine Bestätigung, dass man in dieser Klasse angekommen ist, nachdem man in Vorjahr bereits Platz 3 einfahren konnte.

Carsten Freudenberg (Teamchef)

„Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg von Tim und den 2 zweiten Plätzen von Luca, so konnten wir die IDM mit einer starken Performance beenden. Ich bin extrem dankbar, dass wir heute hier auf eine komplette Saison zurückschauen können. Wie ihr wisst, waren wir uns in der Saison nicht immer sicher, ob wir mit Luca hier ankommen. Das ist nur den treuen Unterstützern zu verdanken, die immer an uns geglaubt haben! Yamaha, Pirelli und all die anderen Partner und Sponsoren möchte ich meinen größten Dank aussprechen, ohne Sie wäre dieses kurzfristig anberaumte und am Ende erfolgreiche Projekt nie umsetzbar gewesen. 11 Podestplätze und der Vizemeistertitel in der hart umkämpften Superstock 1000 Klasse ist wirklich ein Top-Ergebnis!!

Aber ich will Luca und seine Crew nicht vergessen, die auch dieses Wochenende wieder eifrig gearbeitet haben und alles gegeben haben, so dass wir in gewohnter Konstanz wieder auf dem Podium stehen konnten. Eine Wahnsinnsleistung von allen Beteiligten rund um unseren Crew-Chief Lars Sänger!

Die Zusammenarbeit möchten wir nächstes Jahr gerne fortsetzten. Gemeinsam mit Luca arbeiten wir bereits an der Saison 2017, wo wir wieder angreifen wollen. Dazu haben wir bereits Gespräche mit einigen Partner geführt und werden in den kommenden Wochen dies weiter tun um 2017 solide auffahren zu können. Die IDM wird  2017 neu strukturiert und auf ein noch höheres Level gehoben. Eine neue Nachwuchsklasse, wird es wahrscheinlich auch geben,  wo wir uns als Nachwuchsförderer gerne einbringen möchten.

Aus Gesamtteamsicht ist die Saison 2016 aber noch nicht vorbei. Tim [Georgi] war ja an diesem Wochenende hier im Rahmen des NECs wieder siegreich.  Kommendes Wochenende stehen wir mit Tim und Karel Hanika in Jerez im Rahmen der Junior-WM wieder am Start.

Das bedeutet für uns die gesamte Crew und Technik von Hockenheim in das 2400km entfernte Jerez zu transportieren. Am Donnerstag beginnt bereits das erste freie Training, aktuelle Infos über die Reiseetappen über Barcelona nach Jerez gibt es wie immer über unsere Facebook-Seite.“

Luca Grünwald (Superstock 1000)

FW-Fotografie & Design // Foto Felix Wiessmann „Mit Nothilfeprojekt zum Vizemeister – oder so ähnlich [lacht]! Dass kann sich doch sehen lassen, oder?!? Ich bin extrem glücklich was wir erreicht haben. Doch der größte Dank gilt Yamaha, den Teamsponsoren und meinen persönlichen Unterstützer ohne die wäre das alles nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür! Nun heißt es erstmal etwas ausklingen lassen und mal sehen, was 2017 für mich parat hält. Ich würde gern im Team Freudenberg bleiben. Ich fühle mich mit meiner Crew super wohl und würde 2017 gern noch einmal mit Yamaha um diese Titel fahren wollen. In diesem Sinne sehen wir uns hoffentlich nächstes Jahr! Vielen Dank noch mal für die geile Saison!!“

 

 

Tim Georgi (NEC Moto3™)

FW-Fotografie & Design // Foto Felix Wiessmann

„Das Wochenende in Hockenheim ging recht schwierig los für mich. Wir mussten einiges versuchen, bis ich meinen Speed gefunden hatte. Nach dem Sturz im letzten Jahr war es auch etwas her, dass ich im Renntrimm auf der Strecke unterwegs war. Doch im Rennen ging es dann deutlich besser. Ich konnte mich direkt an die Spitze setzten und vorn die Pace vorgeben. Das Setup, was die Jungs am Ende für die KTM gefunden haben, war spitze. Ich konnte permanent schnelle Runden drehen und mich immer weiter absetzen. 27 Sekunden am Ende sind richtig cool! Ich freu mich über den Sieg. Das gibt Kraft für die nächsten Rennen in Spanien!“

 

 

Vielen Dank an unsere Partner für die Unterstützung bei diesem Projekt:

 

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